Es ist ihm ein Anliegen, seine eigene Geschichte und die seiner Vorfahren mit möglichst vielen Menschen zu teilen. Deshalb macht er Musik, komponiert Lieder, in die er all seine Weisheiten hineinfließen lässt. Gleichzeitig singt er auch überlieferte, traditionelle Songs auf Lakota, begleitet von einer einfachen Handtrommel. Ein Künstlerleben allein reicht ihm allerdings noch nicht, seine große Leidenschaft gilt den nordamerikanischen Bisons und dem Kampf um ihr Überleben. Die noch wenigen Exemplare der ursprünglichen Rasse werden ...
von der Regierung nicht geschützt und von Ranchern, die das Land für ihre Nutzrinder beanspruchen, gejagt. Der Bison ist besonders für die Lakota ein heiliges Tier. Laut Überlieferungen, hat er den Menschen seit ihrer Ursprungsgeschichte das Überleben gesichert- mit Fell und Nahrung. Als die Siedler Richtung Westen vordrangen, wurde der Großteil des Bestandes vernichtet, als Strategie, den Ureinwohnern Amerikas das Grundnahrungsmittel zu rauben. Verständlich also, dass Goodshield im Andenken an seine Vorfahren diese Tiere hochschätzt und schützen möchte.
Eine freundliche Aufforderung also an uns, uns zu erinnern, wer wir sind und was unsere eigene Kultur ausmacht. „Remember who you are“ ist der Titel eines seiner Lieder. In seiner Stimme liegt kein Vorwurf, wenn es darum geht, was die „Weißen“ seinen Vorfahren alles angetan haben. Im Gegenteil: Da nach Goodshields Verständnis alle Menschen Brüder und Schwestern sind, ist es ihm ein großes Anliegen, mit Vorurteilen aufzuräumen und gegenseitige Unterstützung zu fördern.
Kinder sind herzlich willkommen und Spenden erbeten. Alle Einnahmen gehen an den reisenden Künstler Goodshield Aguilar.
Kontakt: Alina Mutschler